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Endlich geschafft. Eine lange und schwere Saison, mit vielen Höhen und Tiefen, endete am 11. September mit der Regatta in Mülheim.

 

Nachdem alle da waren und unser Zeltplatz eingerichtet war, ging es auch schon los. Im Anschluss ans Aufwärmen folgte um 10:00 Uhr der erste Vorlauf mit unseren Mitstreitern vom TVK, der Hölle Nord und den Leviathan Dragons. Dass das kein Selbstläufer wurde war bei diesen Gegnern klar. Alle Boote kamen innerhalb von 0,3 Sek. über die Ziellinie. Mit einer Zeit von 1:07,54 Min. wurden wir Dritter vor dem Team vom TVK. Endlich einmal geschafft dieses Top-Team zu schlagen.

 

Nach einer kurzen Erholungspause dann um 11:40 Uhr der zweite Vorlauf. Und wieder eine starke Gruppe mit den KreisdrachEN, den Drachen-Rheidtern und erneut Hölle Nord. Diesmal war es noch enger. Innerhalb von 0,25 Sek. schoben sich die Boote ins Ziel. Es reichte wieder für den dritten Platz in 1:07,88 Min. vor den KreisdrachEN.

 

Und nun??? Das Warten begann mit der Pause zum Mittag hin. Welches Finale wird es werden??? … Die Erlösung: Großes Finale im Cup der Sparkasse. Nach einigen Verzögerungen am Steg (Boot nicht da, Trommel nicht auf dem Boot und ein gebrochenes Steuerpaddel im Boot) reihten wir uns auf der Bahn 5 ein. Die üblichen „Verdächtigen“ waren auch wieder dabei: TVK, Hölle Nord, Drachen-Rheidter und die Werbegemeinschaft Saarn. Dieses Team hatte anfangs keiner von uns auf der Rechnung, handelte es sich doch um ein reines Fun-Boot, welches allerdings massiv vom Roten Drachen Mülheim unterstützt wurde. Innerhalb von 1,6 Sek. ging es dann nach den 250 Metern, für alle Boote, ins Ziel. Mit 1:07,87 Min. landeten wir auf Platz 5. Mehr war einfach nicht drin. Aber alle Läufe konnten wir mit konstanten Zeiten abschließen.

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Nach einer sehr kurzen Pause kam dann der große Abschluss. Das Verfolgungsrennen über 2.000 Meter. Immer anders und immer ein Riesending für alle Zuschauer und Aktiven. 9 Boote gingen auf den Rundkurs. Im Abstand von 10 Sekunden. Wir gingen mit Startplatz 6 als viertes Boot ins Rennen. Fiona, unsere Trommlerin, und Olli, unser Steuermann, gaben alles. Sie peitschen uns vorwärts. Das Rennen hatte alles, was eine Verfolgung ausmacht. Gedränge in den Wenden mit Abstoppen von Booten um eine Rammen zu vermeiden, Rausbeschleunigen aus den Wenden, enge Wendemanöver und natürlich das Raushängen unserer beiden Männer von Bank 1 und 2 auf der linken Seite und die Wende schnell und eng zu nehmen. Das Beste war aber der Kampf gegen die Hölle Nord auf dem Weg zur Eisenbahnbrücke. Beide Boote eng nebeneinander mit einem Meter Abstand. Paddel knallen aneinander, Wegschieben mit den Händen und Reiten auf der Welle des Gegners. Letzen Endes wurden wir Sechster mit einer Zeit von 12:08,63 Minuten.

 

Damit war es geschafft. Offizielle Saison 2016 abgeschlossen. Klassenerhalt in der dritten Liga, TVK einmal geschlagen, viele neue Mitstreiter, aber auch Fehler, die sich eingeschlichen haben und an denen wir arbeiten müssen. Aber alles in Allem: Versöhnlich und ordentlich.